Wer die Welt erobern möchte, dem hilft es, sich in anderen Sprachen verständigen zu können.

Mit unserem bilingualen Schwerpunkt kommt es uns darauf an, dass die Kinder in unserer Einrichtung möglichst spielerisch und nach dem Prinzip "Eine Person, eine Sprache" in ihrem Alltag mit der Fremdsprache durch die sie betreuende Erzieherin in Kontakt kommen. Auf diese Weise können sie diese Sprache beiläufig und nach den Prinzipien des Muttersprachenerwerbs erlernen. Zur Zeit arbeiten bei den Godeszwergen zwei englische Muttersprachlerinnen, die den Kindern spielerisch ihre Muttersprache näherbringen.

Dieses an Immersion angelehnte Konzept stärkt die Selbstwirksamkeit und Freude am Sprachlernen der Kinder. Die Kinder werden nicht gezwungen in die neue Sprache einzutauchen, haben aber die Möglichkeit, den ganzen Tag über Kontakt zur Fremdsprache zu haben.

Um die Vorteile dieser Art des frühen Fremdsprachlernens zu realisieren, achten wir auf folgende Aspekte:

  • Der Kontakt zur neuen Sprache ist nicht auf einzelne Sachbereiche beschränkt, sondern umfasst alle Themenbereiche und den gesamten Alltag.

  • Die Ausgestaltung von alltäglichen Situationen in der Fremdsprache sowie die sprachliche Begleitung sämtlicher Handlungen im Kindergarten führen dazu, dass die neue Sprache aus dem Kontext heraus für die Kinder verständlich ist.

  • Wichtig ist, dass Kinder sprachlich aktiv beteiligt werden und dass sie, vor allem wenn sie noch klein sind, die Sprachübung nicht als solche wahrnehmen. Denn Sprache und Sprechen sind bei Kindern kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck.